HomeHeader
Home
Autor
Aktuell
po-russki
Kommentare
Interviews
Reportagen
Meist gelesen
Politik - Kultur
Wirtschaft
Staaten - Regionen
Foto - Radio - Service
Suchen
 
Mit dem Schlimmsten rechnen Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 27. August 2015
Russland - In Moskau wird soziale Krisenprävention betrieben und so mancher Bunker aus Sowjetzeiten wieder hergerichtet

Wo früher im Moskauer Gorki-Park Schießbuden und altmodische Karussells standen, gibt es jetzt Sportanlagen wie große Felder für Beach-Volleyball. Auf extra herangekarrtem feinen Sand wird bis spät in den Abend hinein um Aufschläge und Punkte gekämpft. Ansonsten herrscht im weitläufigen Areal mit seinen vielen Wegen ein irres Getümmel. Schöne Frauen spazieren mit ihren Freunden im Schatten der Parkalleen. Weiterlesen in: der Freitag

 
An der Nadel Drucken
von Ulrich Heyden   
Montag, 10. August 2015

Die russische Wirtschaft ist kaum diversifiziert und stark abhängig von Exporten. Das rächt sich in der Krise
Wir hängen immer noch "an der Nadel", scherzen manche Moskauer und meinen damit Russlands Abhängigkeit von den Öl- und Gasexporten. Tatsächlich ist die Wirtschaft kaum diversifiziert - der Großteil des Haushalts finanziert sich über den Verkauf von Energieträgern. Und weil der Ölpreis seit Dezember 2014 um die Hälfte gefallen ist und der Export von Gas - das vor allem in den Westen geliefert wird - im ersten Halbjahr 2015 um 12,9 Prozent zurückging, steht Russland nun vor einem großen Problem.

Meine  Analyse ist nachzulesen in Das Parlament. Dazu meine Liste der wichtigsten und interessantesten russischen Unternehmen. Ebenfalls in: Das Parlament

 
Mein neues Buch: Drucken
von Ulrich Heyden   
Mittwoch, 29. April 2015

ein_krieg_der_oligarchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ende April erschien mein neues Buch über die Ukraine. Ausgehend vom Brand des Gewerkschaftshauses in Odessa am 2. Mai 2014 wird die soziale und politische Entwicklung in der Ukraine analysiert. Detailliert wird beschrieben, wie Oligarchen und Regierungsmitglieder die extreme Rechte stark machten und sie zu Einschüchterungsaktionen gegen die Kräfte ermunterten, die für eine Föderalisierung der Ukraine eintraten. Es wird dargestellt, wie über Jahre zielgerichtet der Boden für eine nationalistisch / anti-russische Stimmung bereitet wurde. Dies war der rote Teppich, auf dem Faschisten und Nationalisten bis in höchste Ämter gelangten. Die Regierung weigert sich bis heute, das von unbekannten Scharfschützen verübte Massaker auf dem Maidan in Kiew, das ihre Machtübernahme einleitete, aufzuklären. Dasselbe gilt für den Brandanschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa, mit dem die Bevölkerung in der Südostukraine eingeschüchtert wurde. Diese Verbrechen, bei denen jeweils etwa 100 Menschen starben, leiteten zum Bürgerkrieg über. Dagegen gibt es auch Widerstand.

Verlag Papyrossa, Neue Kleine Bibliothek 207, 180 Seiten, 12,90 €

 
 
ru_federation_tower_lassen_foto_heyden_2008--.jpg