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Warum Wladimir Putin das Vertrauen der Russen hat Drucken
von Ulrich Heyden   
Freitag, 15. Dezember 2017
Was macht Wladimir Putin auf den Jahrespressekonferenzen für den Großteil der Russen glaubwürdig? Er versteht es, offen über Probleme zu reden und zeigt die intellektuelle Kapazität, immer wieder Lösungen für schwierige soziale Fragen aufzuzeigen, meint RT-Gastautor und Russlandkenner Ulrich Heyden.

Die Pressekonferenz von Wladimir Putin wurde in diesem Jahr mit Spannungen erwartet, denn im März 2018 gibt es in Russland Präsidentschaftswahlen. Es war die 13. Jahrespressekonferenz des russischen Präsidenten seit 2001, und es hatten sich 1.600 Journalisten akkreditiert, so viel wie nie zuvor. Die Veranstaltung –  auf der vor allem Alltagsfragen der Bürger, aber auch Fragen der Wirtschafts- und Außenpolitik zur Sprache kamen – dauerte drei Stunden und 41 Minuten.
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Die Krim und das Völkerrecht Drucken
von Ulrich Heyden   
Dienstag, 12. Dezember 2017
Ist Russland ein Ag­gres­sor, der fremde Gebiete erobert und annektiert? Interview mit Professor Reinhard Merkel über die sogenannte Annexion der Krim.

„Hat Russland die Krim annektiert? Nein. Waren das Referendum auf der Krim und deren Abspaltung von der Ukraine völkerrechtswidrig? Nein. Waren sie also rechtens? Nein; sie verstießen gegen die ukrainische Verfassung (aber das ist keine Frage des Völkerrechts). Hätte aber Russland wegen dieser Verfassungswidrigkeit den Beitritt der Krim nicht ablehnen müssen? Nein; die ukrainische Verfassung bindet Russland nicht. War dessen Handeln also völkerrechtsgemäß? Nein; jedenfalls seine militärische Präsenz auf der Krim außerhalb seiner Pachtgebiete dort war völkerrechtswidrig. Folgt daraus nicht, dass die von dieser Militärpräsenz erst möglich gemachte Abspaltung der Krim null und nichtig war und somit deren nachfolgender Beitritt zu Russland doch nichts anderes als eine maskierte Annexion? Nein.“ So schrieb Reinhard Merkel am 8. April 2014 in der Frankfurter Allgemeinen. Vielen gilt seine Position inzwischen als widerlegt. Doch ist sie es? Rubikon hat nachgefragt.
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Poroschenko nun plötzlich doch ein Diktator? Drucken
von Ulrich Heyden   
Sonntag, 10. Dezember 2017

Saakaschwili-Verhaftung - Nachdem Mainstream-Journalisten und Experten die Repression gegen Andersdenkende in der Ukraine drei Jahre lang verdrängt haben, kommen ihnen nun Zweifel.

In den Blogs westlicher Journalisten und Ukraine-Experten, werden plötzlich ungewohnt kritische Töne gegen den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko laut. Bewirkt hat diesen Sinneswandel die Verhaftung des ehemaligen Gouverneurs von Odessa, Michail Saakaschwili. Nun sieht man plötzlich die ukrainische Demokratie in Gefahr, die man in den letzten drei Jahren in den höchsten Tönen gelobt hat. Erst jetzt, wo es darum geht, die Haut von Michail Saakaschwili zu retten, schwant einigen Mainstream-Journalisten und Experten, dass in der Ukraine etwas fürchterlich schief läuft.

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