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Mordanschlag gegen den "Che Guevara von Lugansk" Drucken
von Ulrich Heyden   
Sonntag, 24. Mai 2015

Der aus der Ost-Ukraine stammende Feldkommandeur Aleksej Mosgowoi wollte nicht nur mit der ukrainischen "Okkupationsarmee" aufräumen, sondern auch mit Oligarchen und Beamten, "die auf das Volk spucken"

Am Sonnabend wurde der bekannte Feldkommandeur Aleksej Mosgowoj bei einem Anschlag getötet. Mosgowoi wurde 1975 im ostukrainischen Ort Nischnjaja Duwanka geboren. Seit Mitte letzten Jahres leitete er das in der Volksrepublik Lugansk (LNR) operierende Freiwilligen-Bataillon Prisrak (Gespenst). Weiterlesen auf: Telepolis

 
Und in der Ferne wummern die Geschütze Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 23. April 2015

Unterwegs im Donbass, wo Aufständische in Erdhöhlen hausen, ein Oligarch Nudeln an RentnerInnen verteilt und wo trotz frisch angelegter Rosenbeete noch niemand an Frieden glaubt.

Im Stadtzentrum von Donezk scheint die Welt wieder in Ordnung. Die beschossenen Häuser sind notdürftig repariert, Trümmer von zerschossenen Dachstühlen in Säcke gefüllt. Die Strassen sind sauber und die Rosenbeete frisch geharkt. Die Stadtverwaltung tut alles für eine schöne Stadt. Das beruhigt die Nerven. Weiterlesen in "Die Wochenzeitung"

 
Mein neues Buch: Drucken
von Ulrich Heyden   
Mittwoch, 29. April 2015

ein_krieg_der_oligarchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ende April erschien mein neues Buch über die Ukraine. Ausgehend vom Brand des Gewerkschaftshauses in Odessa am 2. Mai 2014 wird die soziale und politische Entwicklung in der Ukraine analysiert. Detailliert wird beschrieben, wie Oligarchen und Regierungsmitglieder die extreme Rechte stark machten und sie zu Einschüchterungsaktionen gegen die Kräfte ermunterten, die für eine Föderalisierung der Ukraine eintraten. Es wird dargestellt, wie über Jahre zielgerichtet der Boden für eine nationalistisch / anti-russische Stimmung bereitet wurde. Dies war der rote Teppich, auf dem Faschisten und Nationalisten bis in höchste Ämter gelangten. Die Regierung weigert sich bis heute, das von unbekannten Scharfschützen verübte Massaker auf dem Maidan in Kiew, das ihre Machtübernahme einleitete, aufzuklären. Dasselbe gilt für den Brandanschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa, mit dem die Bevölkerung in der Südostukraine eingeschüchtert wurde. Diese Verbrechen, bei denen jeweils etwa 100 Menschen starben, leiteten zum Bürgerkrieg über. Dagegen gibt es auch Widerstand.

Verlag Papyrossa, Neue Kleine Bibliothek 207, 180 Seiten, 12,90 €

 
 
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