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Gigantische Baumaßnahmen für die Olympischen Winterspiele in Sotschi Drucken
von Ulrich Heyden   
Sonntag, 29. Januar 2012
Im Großraum Sotschi befindet sich heute eine der größten Baustellen Europas. Zehntausende Arbeiter schuften hier am Bau der Eissport-Hallen, der Hotels und der große Sprungschanze für die Olympischen Winterspiele 2014

Die Sonne scheint, vom Meer weht eine leichte Brise. Sogar Ende Dezember herrschen hier an der Küste des Schwarzen Meeres Plustemperaturen von acht Grad. Vom obersten Rang des Olympia-Stadions, in dem im Februar 2014 die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie stattfindet, hat man einen guten Blick über die Riesenbaustelle. Nicht nur das Olympiastadion, auch die fünf Eissport-Hallen sind im Rohbau fast fertig. Telepolis
 
„Geschlossenen Kreis eines Armuts-Ghettos gibt es bisher nicht“ Drucken
von Ulrich Heyden   
Montag, 23. Januar 2012

Ländliche Selbstversorgung, Nachbarschaftshilfe und sozial gemischte Wohnbezirke federn die Folgen der Finanzkrise in Russland ab. Das sagt Daniil Aleksandrow, Professor an der St. Petersburger Höheren Schule für Ökonomie. Der 54-Jährige Wissenschaftler gehört zu den führenden Armuts-Forschern in Russland.

Angeblich leben in Russland 40 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Man sieht aber keine Slums und es gibt auch keine Aufstände wie in Afrika. Wie ist das zu erklären?

 

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Die Armen von Astrachan Drucken
von Ulrich Heyden   
Montag, 23. Januar 2012
Ljudmilla Gardejewa erinnert sich noch genau, als es vor zwei Jahren im Wohnheim der ehemaligen Rüstungsfabrik „Progress“ krachte. Ein Flügel des Hauses, mit insgesamt 25 Wohnungen, war wegen schlechter Wartung und unsachgemäßen Umbauarbeiten eingestürzt.

Fünf Menschen wurden unter den Trümmern begraben und konnten nur noch tot geborgen werden.
„Es war am 22. Juli um halb elf Uhr vormittags,“ erzählt die 57-jährige Frau, die heute mit 40 anderen aus dem Wohnheim Evakuierten in einem Flügel des „Städtischen Krankenhauses Nr. 2“ lebt.
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