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von Ulrich Heyden
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Donnerstag, 24. März 2011 |
Von Ulrich Heyden, Moskau
Nach dem Super-Gau 1986 ging Strahlenexperte Walentin Kuklew zum Aufräumen in die Ukraine – heute ist er schwer krank.
Wenn er die Fernsehbilder aus Japan sieht, erregt sich Walentin Kuklew
jedes Mal aufs Neue. „Dort werden heute die gleichen Fehler gemacht wie
damals in Tschernobyl“, sagt der 66-Jährige. „Man muss die Wahrheit
wissen, um richtig reagieren zu können. Die japanische Regierung und die
Medien informieren nicht richtig über die Situation vor Ort.“
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von Ulrich Heyden
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Freitag, 25. Juni 2010 |
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von Ulrich Heyden
Russland, die Ukraine und Weißrussland planen den massiven Ausbau ihrer
Atomindustrie. Alle drei Ländern sind besonders von der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl betroffen.
Tausende Aufräumungsarbeiter starben an den Folgen der
Strahlenkrankheit. Hunderttausende Menschen mussten von verseuchten
Böden umgesiedelt werden. Bis heute sterben Menschen an
Schilddrüsenkrebs und anderen Folge-Krankheiten der Katastrophe.
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von Ulrich Heyden
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Donnerstag, 29. April 2010 |
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VON ULRICH HEYDEN, MOSKAU
Russland ist nach dem Abschluss des neuen Start-Vertrags zu weiteren
Abrüstungsdiskussionen bereit. Die Global-Zero-Idee sei nicht „absolut
illusorisch“, erklärte der russische Präsident Dimitri Medwedjew jüngst
in seiner Rede in der Washingtoner Brookings Institution. Um eine
atomwaffenfreie Welt zu schaffen, sei aber eine kollektive Entscheidung
sämtlicher Länder notwendig.
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von Ulrich Heyden
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Freitag, 5. März 2010 |
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Von Ulrich Heyden, SZ-Korrespondent in Moskau
Russland will in Europa nicht nur mit Gas und Öl Geschäfte machen,
sondern auch mit Atomstrom. Das Atomkraftwerk in der russischen
Ostsee-Exklave Kaliningrad, für das in der vergangenen Woche im Bezirk
Neman der Grundstein gelegt worden war, soll ab 2016 Atomstrom nach
Litauen, Polen, Schweden und Deutschland liefern.
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