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Rechter Rand
"Russische Märsche" gegen Gastarbeiter und Andersdenkende Drucken
von Ulrich Heyden   
Montag, 8. November 2010

Nachdem Rechtsradikale den russischen Feiertag der "Volkseinheit" mit ihrem "Russischen Marsch" prägten, hat nun die Kreml-nahe Jugendorganisation Naschi den Markennamen übernommen

Die Fenster in dem 13geschossigen Plattenbau im Moskauer Bezirk Ljublino öffneten sich, trotz Nieselregen. Neugierige Anwohner schauten nach unten auf die breite Pererwa-Straße. Dort zog am 4. November ein "Russischer Marsch" vorbei. 5.000 Rechtsradikale marschierten nach Polizeiangaben, 12.000 waren es nach Meinung der Veranstalter. Telepolis

 
Nationale Revolution: Neue Strategie russischer Neonazis Drucken
von Ulrich Heyden   
Sonntag, 18. Juli 2010
von Ulrich Heyden  Moskau. Die Zahl der Opfer rechtsradikaler Gewalt in Russland ging in 2009 auf 71 Tote zurück. Auf zunehmende gerichtliche Verfolgung reagieren russische Rechtsradikale allerdings mit Terror gegen Polizisten und Ermittler.

Die Zahl der Opfer russischer Neonazis war 2009 mit 71 Toten und 333 Verletzten weiter rückläufig. 2008 hatte es noch 110 Tote und 487 Verletzte gegeben.
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Hohe Haftstrafen für Russlands „Weiße Wölfe“ Drucken
von Ulrich Heyden   
Samstag, 27. Februar 2010

Von Ulrich Heyden, SZ-Korrespondent in Moskau

Eine Bande Moskauer Jungnazis machte Jagd auf Gastarbeiter aus Asien.

Als das Urteil verlesen wurde, weinten die Mütter und Freundinnen der angeklagten Jung-Nazis im Moskauer Stadtgericht. Die zwölf Angeklagten der Neonazi-Gruppe „Weiße Wölfe“ lachten. Sie waren angeklagt, mehrere Gastarbeiter aus Zentralasien getötet zu haben. Die Ermittler konnten sechs Morde nachweisen. Neun Angeklagte erhielten wegen Mordes aus Ausländerhass Freiheitsstrafen zwischen sechs und 23 Jahren. Drei Jugendliche wurden freigesprochen.

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Mit Mundschutz zum Trauermarsch Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 21. Januar 2010
Von Ulrich Heyden, Moskau. Etwa 1.000 Menschen gedachten in einem Trauermarsch dem Rechtsanwalt Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastasija Baburowa. Viele trugen aus Mundschutz – aus Angst, fotografiert zu werden.Trotz Kälte von minus 20 Grad beteiligten sich Dienstagabend mit 1.000 Teilnehmern überraschend viele und überwiegend junge Mensche in der Moskauer Innenstadt an zwei oppositionellen Trauerkundgebungen.
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